Abstract
Weltweit sind über 600 Millionen Kinder von frühkindlicher Karies (ECC) betroffen, wobei Schmelzhypoplasie und Entwicklungsstörungen des Zahnschmelzes (EH/DDE) als Hauptrisikofaktoren identifiziert wurden. In diesem Artikel wird der dringende Bedarf an Forschung zur Prävalenz von EH/DDE im Milchgebiss bei Kindern in den ersten drei Lebensjahren am Beispiel von zwei Kleinkindern hervorgehoben. Es wird betont, wie bedeutsam es ist, diese wichtigen Informationen über die öffentliche Gesundheit an verschiedene Interessengruppen zu verbreiten, darunter Zahnärzte, Allgemeinmediziner, Angehörige anderer Gesundheitsberufe und Eltern/Betreuer, die an der Behandlung von ECC beteiligt sind. Jüngste Studien zur nachhaltigen antizipatorischen Beratung (SAG) und zu den „MAAC(Muthu Monica Ankita Aminah and Chimera) carts” haben gezeigt, dass es vielversprechend ist, Eltern und Betreuern diese Informationen wirksam zu vermitteln und so den Zugang zur zahnärztlichen Versorgung von Kindern mit hohem Risiko zu verbessern. Es besteht ein unmittelbarer Bedarf an einer weiten Verbreitung von evidenzbasiertem Wissen über die Rolle von Zahnschmelzdefekten bei der Entwicklung von ECC, was ein gezieltes Handeln aller Beteiligten erfordert, um dieses vermeidbare Problem der öffentlichen Gesundheit anzugehen.
| Translated title of the contribution | Enamel hypoplasia and caries in primary dentition |
|---|---|
| Original language | German |
| Pages (from-to) | 281-283 |
| Number of pages | 3 |
| Journal | Oralprophylaxe und Kinderzahnmedizin |
| Volume | 46 |
| Issue number | 4 |
| DOIs | |
| State | Published - Nov 2024 |
Keywords
- Differenzialdiagnose
- Entwicklungsdefekte des Zahnschmelzes
- Kleinkinder
- Weißfleckenkrankheit
- Zahnschmelzhypomineralisierung
Fingerprint
Dive into the research topics of 'Enamel hypoplasia and caries in primary dentition'. Together they form a unique fingerprint.Cite this
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